Letztes Update:
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Symbolbild: Andreas Arnold/dpa

04:36
17.09.2020
Die Pandemie hat dem UN-Kinderhilfswerk Unicef zufolge 150 Millionen Kinder zusätzlich in die Armut gestürzt. Seit Ausbruch der Pandemie sei die Zahl der in Ländern mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen in Armut lebenden Kinder um 15 Prozent auf etwa 1,2 Milliarden gestiegen, heißt es in einem Bericht von Unicef und der Hilfsorganisation Save the Children.

Für den Bericht seien Daten unter anderem zu Bildung, Gesundheitssystemen oder Ernährung aus mehr als 70 Ländern ausgewertet worden. "Covid-19 und die Lockdown-Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung haben Millionen Kinder tiefer in die Armut gestürzt", so Unicef-Chefin Henrietta Fore. Die Organisationen rufen die Regierungen der Welt auf, das Problem mit hoher Priorität anzugehen.

Foto: Luca Bruno/AP/dpa

03:20
17.09.2020
Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte während seiner Corona-Infektion Angst um sein Leben. "Das Härteste waren die ersten drei Tage im Krankenhaus. Ich hatte überall Schmerzen, ich konnte nicht länger als eine Minute in der gleichen Position bleiben. Ich hatte Angst, es nicht zu schaffen", sagt der 83-Jährige dem "Corriere della Sera". Berlusconi war wegen seiner Covid-19-Erkrankung zehn Tage im Krankenhaus San Raffaele in Mailand behandelt und am Montag entlassen worden. "Ich muss sagen, dass ich nie aufgehört habe - wie auch in der Vergangenheit - auf die Hilfe von Gott zu vertrauen und in die Kompetenzen der Ärzte", so Berlusconi.