Letztes Update:
20210102013048

10:07
16.09.2020
Wer in Tschechien positiv auf das Coronavirus getestet wird, erhält das Ergebnis künftig umgehend per SMS oder E-Mail. "Die Patienten werden damit schneller wissen, woran sie sind", teilt Gesundheitsminister Adam Vojtech mit. Sie erhielten zudem Instruktionen, wie sie sich verhalten sollen, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Bisher waren nur negative Testergebnisse elektronisch übermittelt worden.
Die Zahl der täglichen Neuinfektionen erreichte unterdessen abermals einen Rekordwert. Am Dienstag kamen 1677 weitere Fälle hinzu, so viele wie an keinem anderen Tag seit Beginn der Pandemie, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt damit bei knapp 38.900. 476 Menschen starben nachweislich in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. 

09:46
16.09.2020
Die Zahl der Kinder in einkommensschwachen Familien, für die Kinderzuschlag gezahlt wird, hat sich seit Januar der "Rheinischen Post" zufolge auf fast eine Million verdreifacht. Das gehe aus Daten des Bundesfamilienministeriums hervor, wie die Zeitung berichtet. Demnach stieg die Zahl der Kinder, für die der Zuschlag gezahlt wird, seit Jahresbeginn von knapp 300.000 auf rund 930.000 im August.
Durch gesetzliche Neuregelungen, die im Rahmen des sogenannten Starke-Familien-Gesetzes zum 1. Januar in Kraft getreten waren, wurde die Basis der Empfänger verbreitert. Im Zuge der Corona-Krise waren die Regelungen dann noch einmal ausgeweitet worden, um Familien mit wegbrechenden Einkommen zu unterstützen. Kinderzuschlag erhalten Eltern mit niedrigem Einkommen, das nur knapp über Hartz-IV-Niveau liegt. Abhängig von der Bedürftigkeit gibt es maximal 185 Euro pro Kind und Monat.

Foto: Arne Dedert/dpa

09:26
16.09.2020
Die corona-gebeutelte Lufthansa hat ihre Mitarbeiter auf weitere Einschnitte bei Personal und Flotte eingestimmt. Wegen schwächerer Passagierzahlen müsse der staatlich gestützte Konzern seine Planungen anpassen, sagt Vorstandschef Carsten Spohr in einer Online-Fragestunde für die Mitarbeiter. 
Konkrete Entscheidungen zur Ausgestaltung der Flotte oder zu weiteren Stellenstreichungen gebe es nicht, sagt ein Unternehmenssprecher in Frankfurt. Bislang hat der Konzern angekündigt, weltweit 22.000 Stellen streichen zu wollen, was aufgrund der hohen Teilzeitquote etwa 26.000 Beschäftigten entspricht.