Trotz großer Belastungen für die Staatskasse durch die Corona-Krise sollen Familien und Steuerzahler im kommenden Jahr finanziell wie geplant entlastet werden. Heute hat der Bundestag zum ersten Mal über das sogenannte Familienentlastungsgesetz beraten. Es sieht eine Erhöhung des Kindergeldes ab Januar um 15 auf 219 Euro für das erste und zweite Kind vor. Zudem sind höhere Freibeträge zur steuerlichen Entlastung geplant.
Man gebe erhebliche Steuereinnahmen an die Bürger zurück, trotz der Corona-Situation, sagt die CDU-Politikerin Antje Tillmann in der Debatte. Die Opposition kritisiert die Entlastungen als zu gering. Die Kindergelderhöhung sei ein Tropfen auf den heißen Stein, sagt die Linken-Abgeordnete Katrin Werner.