Letztes Update:
20210102013048

06:16
09.09.2020
Die Corona-Krise hat die Autobranche weltweit Milliarden gekostet und tief in die roten Zahlen gedrückt. Die operativen Verluste der 17 größten Autokonzerne im zweiten Quartal summieren sich auf fast elf Milliarden Euro - nach knapp 22 Milliarden Euro Gewinn im zweiten Quartal des Vorjahres. Grundlage der Berechnungen ist eine Analyse des Beratungsunternehmens EY.

Nur sechs Hersteller mussten keine roten Zahlen verbuchen, einzig Tesla schnitt im Zeitraum April bis Juni sogar besser ab als im Vorjahr. Die drei deutschen Hersteller Volkswagen (-37 Prozent), Daimler (-29) und BMW (-22) liegen mit ihren Umsatzeinbußen international im Mittelfeld.

Symbolbild: Caroline Seidel/dpa

05:18
09.09.2020
Experten haben mögliche Folgen einer Corona-Infektion bei schwangeren Frauen untersucht. Eine verfrühte Geburt ist demnach bei ihnen wahrscheinlicher. Die Rate spontaner Frühgeburten - also bei allein einsetzenden Wehen - liegt jedoch kaum höher. Bei infizierten Schwangeren werde also öfter eine Schwangerschaft eingeleitet und/oder der Säugling per Kaiserschnitt früher geholt, teilen Forscher im Fachmagazin "BMJ" mit. Dieses Phänomen tritt nicht nur bei einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 auf, sondern kann auch bei anderen Infektionen auftreten kann. Zusammengetragen haben die Ergebnisse Forscher der Weltgesundheitsorganisation WHO an der University of Birmingham. 

Foto: Robert Michael/dpa