Die Corona-Krise hat die Autobranche weltweit Milliarden gekostet und tief in die roten Zahlen gedrückt. Die operativen Verluste der 17 größten Autokonzerne im zweiten Quartal summieren sich auf fast elf Milliarden Euro - nach knapp 22 Milliarden Euro Gewinn im zweiten Quartal des Vorjahres. Grundlage der Berechnungen ist eine Analyse des Beratungsunternehmens EY.
Nur sechs Hersteller mussten keine roten Zahlen verbuchen, einzig Tesla schnitt im Zeitraum April bis Juni sogar besser ab als im Vorjahr. Die drei deutschen Hersteller Volkswagen (-37 Prozent), Daimler (-29) und BMW (-22) liegen mit ihren Umsatzeinbußen international im Mittelfeld.