Bund und Länder wollen als Konsequenz aus der anhaltenden Corona-Pandemie
bis Ende 2022 mindestens 5000 neue und unbefristete Vollzeitstellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) schaffen. In einem ersten Schritt solle es bis zum 31. Dezember 2021 mindestens 1500 Stellen für Ärzte, weiteres Fachpersonal und Verwaltungsmitarbeiter geben, teilen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister,
Berlins Senatorin Dilek Kalayci, in Berlin mit.
Neben den neuen Stellen geht es um eine
bessere Digitalisierung der Gesundheitsämter und -behörden sowie darum, die Arbeit im Öffentlichen Gesundheitsdienst attraktiver zu machen und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Die 375 Gesundheitsämter spielen etwa beim
Verfolgen von Infektionsketten sowie bei
Anordnungen von Tests und Quarantäne eine wesentliche Rolle.