In der Debatte um eine mögliche Verkürzung von Quarantänezeiten im Kampf gegen die Corona-Pandemie sieht sich die Bundesregierung vorerst nicht am Zug. Ihr Sprecher Steffen Seibert verwies darauf, dass für die Regierung derzeit die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für eine Quarantäne von 14 Tagen gelten. Wenn es wegen neuer Erkenntnisse neue Empfehlungen gebe, würden diese auch vom RKI ausgehen.
Gesundheitspolitiker mehrerer Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, die Quarantänezeit bei Corona-Verdachtsfällen zu verkürzen. Das Gesundheitsministerium erläuterte, dass sich eine Quarantäne auf Menschen beziehe, die Kontakt zu Infizierten hatten - damit solle vermieden werden, dass sie während der Inkubationszeit ungewollt andere infizieren.