Letztes Update:
20210102013048

11:32
03.09.2020
Das "Pascha" in Köln, Europas größtes Bordell, hat Insolvenz angemeldet. "Wir sind am Ende", sagte Geschäftsführer Armin Lobscheid dem Kölner "Express". Wegen des andauernden Prostitutionsverbots während der Corona-Krise seien die Rücklagen aufgebraucht. Die laufenden Kosten für das zehnstöckige Gebäude, in dem rund 60 Angestellte wie Masseure, Handwerker und Köche arbeiteten, seien zu hoch. Normalerweise arbeiten dort auch rund 120 Prostituierte, allerdings als Selbstständige.
Lobscheid kritisierte im «Express», die Branche werde von der Politik hingehalten. "So können wir nicht planen. Wir hätten die Insolvenz mithilfe der Banken vielleicht abwenden können, wenn man uns zugesagt hätte, dass es Anfang nächsten Jahres wieder losgehen kann." 

11:07
03.09.2020
Die Türkei hat wegen steigender Coronafälle die Regeln für Hochzeiten und Feste verschärft. Straßen- und Dorfhochzeiten, Verlobungs- oder etwa auch Beschneidungsfeiern im Freien seien ab Freitag nicht mehr erlaubt, teilte das türkische Innenministerium mit. 
Demnach sind standesamtliche Trauungen in Veranstaltungsräumen gestattet, sie dürfen aber maximal eine Stunde dauern. Tanz, Speisen und alle Getränke bis auf abgepacktes Wasser seien nicht erlaubt, hieß es. Zudem gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln sowie eine Maskenpflicht. 

10:31
03.09.2020
Münchens Kardinal Reinhard Marx hat vor extremistischen Tendenzen bei den Corona-Demonstrationen gewarnt. "Unsere Antworten als Kirche sind nicht Verschwörungstheorien, politischer Fundamentalismus, Schwarz-Weiß-Denken, Schuldzuweisung. Unsere Antwort ist Gebet und Solidarität", sagte der Erzbischof von München und Freising.
Marx rief dazu auf, an diesem Sonntag für die Leidtragenden der Pandemie in anderen Teilen der Welt zu spenden. Die katholische Weltkirche hat für diesen Tag zu einer Sonderkollekte in den Gottesdiensten aufgerufen. Die Corona-Krise betreffe nicht nur Deutschland und Europa, betonte der Kardinal.