Letztes Update:
20210102013048

06:06
01.09.2020
Der französische Tennisspieler Bênoit Paire durfte aufgrund eines positiven Tests auf Covid-19 nicht beim Eröffnungstag der US-Open in New York antreten. "Mir geht es gut im Moment und ich habe keine Symptome", schrieb der 31-Jährige in den sozialen Netzwerken. Der Weltranglisten-23. äußerte jedoch Kritik an den Organisatoren. "Ich zögere noch, ob ich erzählen soll, was wirklich in dieser "Fake Bubble" passiert", schrieb Paire bei Instagram. Landsmann Adrian Mannarino sagte nach seinem Erstrundensieg, dass das System mehr einem überwachten Sicherheitstrakt als einer Blase gleiche.
Mehrere Profis, die mit Paire engeren Kontakt hatten, müssen sich in eine Art Isolation in der Isolation begeben, dürfen aber weiterhin am Turnier teilnehmen. "Der Fall ist ein Warnschuss für uns alle, dass man sich nie zu hundert Prozent sicher sein kann", sagte Angelique Kerbers Ex-Coach Dieter Kindlmann der Süddeutschen Zeitung.

04:59
01.09.2020
Die Stimmung in Chinas Industrie ist trotz der Corona-Krise besser als erwartet. Als Zeichen, dass sich die zweitgrößte Volkswirtschaft erholt, stieg der Einkaufsmanager-Index (PMI) des Wirtschaftsmagazins Caixin auf den höchsten Stand seit mehr als neun Jahren. Das wichtige Konjunkturbarometer für das herstellende Gewerbe kletterte im August von 52,8 im Vormonat auf 53,1 Punkte und lag damit über den Vorhersagen der Experten.

03:50
01.09.2020
Nach einer Hochzeitsfeier in Frechen in Nordrhein-Westfalen sind bislang 23 der 85 Gäste positiv getestet worden. Das teilt das Landratsamt des Rhein-Erft-Kreises mit. Die Feier fand am 22. August statt. Unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Corona-Fälle seien alle Gäste und sonstige Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt worden. Alle Teilnehmer der Feier wurden am Wochenende auf das Coronavirus getestet, wie es heißt. Die bisher positiv Getesteten hätten überwiegend ihren Wohnsitz in Hürth.
Insgesamt befinden sich aktuell 850 Personen aus dem Kreis in Quarantäne und damit 174 mehr als noch am Freitag, wie es weiter heißt. Der enorme Anstieg sei darauf zurückzuführen, dass die neuen Fälle selbst eine beträchtliche Anzahl von beruflichen und privaten Kontakten hatten. Betroffen seien unter anderem zwei Kindertagesstätten, eine Schule und ein Fußballverein.

Foto: Kay Nietfeld/dpa