Ägyptens Moscheen haben
nach einer fünfmonatigen Sperre wegen der Corona-Pandemie
zum ersten Mal wieder für die Freitagsgebete geöffnet. Für die Gläubigen galten dabei
strenge Gesundheitsvorschriften. Sie mussten einen
Mund-Nasen-Schutz tragen,
Abstandsregeln einhalten und
eigene Gebetsteppiche mitbringen. Die Behörden wiesen die Prediger an, ihre Predigten vor den Gebeten auf eine maximale Länge von zehn Minuten zu begrenzen. Das Land öffnete bereits im Juni Moscheen und auch die Kirchen des Landes für das tägliche Gebet. Große Freitagsgebete bleiben jedoch bislang verboten.
In Ägypten sind
bisher mehr als 98.000 Infektionen mit dem Coronavirus sowie
mehr als 5300 Tote gezählt worden. Das Land hat begonnen, einige restriktive Maßnahmen zu lockern, um Wirtschaft und Tourismus langsam wiederzubeleben.