Die
Deutsche Eishockey Liga (
DEL) hält
trotz des erneuerten Verbots für Großveranstaltungen an ihrem
geplanten Saisonstart am 13. November fest. "Unser
oberstes Ziel ist,
dass wir spielen! Dafür tun wir alles, was nötig ist. Man kann eine Profiliga nicht einfach aus- und dann wieder anknipsen", sagt
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke nach diversen Beratungen innerhalb der Liga und mit anderen Sportligen in Deutschland. Nach der Entscheidung von
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Länderchefs soll eine Arbeitsgruppe
erst Ende Oktober über die Wiederzulassung von größeren Zuschauermengen befinden. Dies ist für die DEL, die auf Zuschauereinnahmen angewiesen ist, aber
zu spät. "Wir
werden und können nicht ohne Zuschauer oder ohne finanzielle Hilfen in den Spielbetrieb gehen, und hierfür brauchen wir sechs bis acht Wochen Vorlauf", sagt Tripcke, der deshalb eine
aktive Rolle in der geplanten Arbeitsgruppe fordert.