Wegen einer
Zunahme neuer Fälle verschärft
Kuba die Anti-Corona-Maßnahmen in der Hauptstadt
Havanna. Unter anderem wird
vom 1. bis zunächst zum 15. September eine
Ausgangssperre zwischen 19 und 5 Uhr verhängt, wie Havannas Gouverneur Reinaldo García Zapata im Staatsfernsehen sagt.
Minderjährige sollen sich demnach
auch tagsüber nicht auf den Straßen und in den Parks aufhalten dürfen.
Ein- und Ausreisen zwischen der Hauptstadt und dem Rest des Landes
müssen zudem genehmigt werden. Um die Maßnahmen durchzusetzen, werde die
Polizeipräsenz in den Straßen erhöht. In dem karibischen Inselstaat wurden bislang
3806 Infektionen und
92 Todesfälle registriert. Nach Lockerungen stieg zuletzt vor allem in Havanna die Zahl der Neuinfektionen.