"Das trifft uns schon hart und existenziell." Sie stimmt die Menschen darauf ein, dass sich die Corona-Pandemie im Herbst und Winter wieder stärker auf das alltägliche Leben auswirken könnte. "
Man muss damit rechnen, dass Manches in den nächsten Monaten noch schwieriger sein wird als jetzt im Sommer." Alle hätten im Sommer durch das "Leben draußen"
Freiheiten und einen relativen Schutz vor Aerosolen, die das Virus übertragen könnten, genossen. "In den nächsten Monaten wird es jetzt darauf ankommen, die
Infektionszahlen niedrig zu halten, wenn wir uns wieder drinnen aufhalten", so Merkel. "
Wir werden noch länger mit diesem Virus leben müssen, und deshalb ist meine Grundhaltung eine der Wachsamkeit, der Aufmerksamkeit. Gerade jetzt, da die Infektionszahlen wieder so deutlich über die letzten Wochen gestiegen sind", so Merkel. "
Es bleibt dabei: Es ist ernst, unverändert ernst - und nehmen Sie es auch weiterhin ernst." Beim
Krisenmanagement der Regierung sieht die Kanzlerin
keine großen Fehler. "Ich finde, dass wir bislang nach bestem Wissen und Gewissen entschieden haben."