Letztes Update:
20210102013048

08:13
28.08.2020
Blutverdünner können bei Covid-19-Patienten das Sterberisiko deutlich senken. Das berichten US-Mediziner nach einer Studie mit knapp 4400 Teilnehmern im "Journal of the American College of Cardiology". Demnach ging die Behandlung mit Blutverdünnern - unter Berücksichtigung des Zustands der Patienten - mit einer etwa halbierten Todesrate einher. Zudem war das Risiko für eine künstliche Beatmung um etwa 30 Prozent reduziert, wie die Gruppe um Valentin Fuster vom Mount Sinai Hospital in New York schreibt.

Eine Aufnahme von Syphilis-Erregern. Foto: PD Dr. Annette Moter/Charite-Universitätsmedizin Berlin/dpa

08:01
28.08.2020
Die Corona-Pandemie hat mit ihren Einschränkungen für einige Monate auch das Beziehungs- und Sexualverhalten vieler Menschen verändert. Das wiederum hat sich aus Expertensicht vermutlich auf sexuell übertragbare Infektionen ausgewirkt. "Ich glaube, dass die sexuell übertragbaren Infektionen in der Zeit geringer waren, wahrscheinlich haben sich zu Beginn fast alle Menschen an die Regeln des Social Distancing gehalten", sagt Norbert Brockmeyer, Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit.
Verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten (STI) wie Gonorrhö (Tripper), Chlamydien- und HPV-Infektionen sind in Deutschland nicht meldepflichtig. Deshalb lägen dazu auch keine Daten vor, sagt eine Sprecherin des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI). Zahlen sammelt das RKI unter anderem zu Syphilis-Infektionen. Hier gab es von Januar bis Juli bundesweit einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von rund 3400 auf rund 3200 Infektionen. In einigen Bundesländern stieg die Zahl der Infektionen in dem Zeitraum allerdings - in Berlin zum Beispiel von 651 auf 690.