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Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. Foto: Jörg Carstensen/dpa

16:07
27.08.2020
Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt warnt angesichts der Corona-Krise vor dramatischen Folgen für Schwellen- und Entwicklungsländer. "Wir stehen vor einer neuen Hungerkrise", sagt die Präsidentin der Organisation, Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei deren Jahrespressekonferenz in Berlin. Besonders Ostafrika sei davon bedroht, aber auch Lateinamerika. "Das Ende der Corona-Pandemie ist noch nicht abzusehen, und die Auswirkungen sind schon jetzt verheerend." Laut der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen könnten wegen der Pandemie bis zu 132 Millionen Menschen zusätzlich an chronischem Hunger leiden. Im vergangenen Jahr waren der Organisation zufolge 690 Millionen Menschen chronisch unterernährt. Wie die Weltbank schätzt, könnte die Krise zudem bis zu 100 Millionen Menschen zusätzlich in extreme Armut treiben.

Foto: Michele Tantussi/Reuters/Pool/dpa

15:38
27.08.2020
Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland sind nach Ansicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder derzeit mit Blick auf den anstehenden Herbst und Winter zu hoch. "Das Problem ist, es ist zu früh zu hoch", sagt der CSU-Chef nach einer Videokonferenz von Bund und Ländern in Berlin. Es müsse daher jetzt das Ziel aller sein, "die Zahlen wieder runter zu kriegen und einen zweiten Lockdown zu verhindern". Derzeit sei nicht kalkulierbar, wie sich die Infektionen in den kommenden Monaten entwickeln würden, wenn wieder wegen der Witterung weniger Veranstaltungen im Außenbereich stattfinden müssten.