Das evangelische
Hilfswerk Brot für die Welt warnt angesichts der Corona-Krise
vor dramatischen Folgen für Schwellen- und Entwicklungsländer. "
Wir stehen vor einer neuen Hungerkrise", sagt die Präsidentin der Organisation,
Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei deren Jahrespressekonferenz in Berlin.
Besonders Ostafrika sei davon bedroht,
aber auch Lateinamerika. "Das Ende der Corona-Pandemie ist noch nicht abzusehen, und die Auswirkungen sind schon jetzt verheerend."
Laut der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen könnten wegen der Pandemie
bis zu 132 Millionen Menschen zusätzlich an chronischem Hunger leiden. Im vergangenen Jahr waren der Organisation zufolge 690 Millionen Menschen chronisch unterernährt. Wie die Weltbank schätzt, könnte die Krise zudem bis zu 100 Millionen Menschen zusätzlich in extreme Armut treiben.