Im Kampf gegen Corona hat sich die
Europäische Union das Recht zum Kauf von bis zu 400 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs des
britischen Pharmakonzerns AstraZeneca gesichert. Der
Vertrag mit dem Unternehmen sei nun unterschrieben und damit in Kraft, erklärt die EU-Kommission. Sie hatte den Deal bereits vor Wochen angekündigt.
Der noch nicht abschließend getestete Impfstoff könnte im Fall einer Zulassung für alle 27 EU-Staaten erworben und dann nach Einwohnerzahl und Bedarf verteilt werden. Auch Spenden an weniger wohlhabende Staaten seien denkbar. Kommissionschefin
Ursula von der Leyen nennt den Vertrag mit AstraZeneca einen
wichtigen Schritt hin zu dem Ziel,
allen Europäern einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu sichern. Die Kommission verhandelt mit weiteren Herstellern über ähnliche Verträge, darunter Sanofi und GSK, Johnson&Johnson, Curevac und Moderna.