Letztes Update:
20210102013048

01:24
27.08.2020
Vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder zur Lage in der Corona-Krise fordern die Städte einen bundesweit einheitlichen Bußgeldkatalog bei Nichtbeachtung von Auflagen. "Wünschenswert wären bundesweit einheitliche Bußgelder, mit denen Verstöße gegen Corona-Vorschriften geahndet werden", sagt der Präsident des Deutschen Städtetages, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Maskenverweigerer sollten zum Beispiel in Bussen und Bahnen überall in Deutschland das Gleiche zahlen.
Die Städte wünschen sich außerdem einen Stufenplan, wann welche Maßnahmen in den Ländern abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen künftig ergriffen würden. "Das schafft Akzeptanz ohne Angst zu schüren." Bund und Länder müssten klären, was passiere, wenn die Grenze von 20, 30, 40 und 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschritten werde. Von bundesweit einheitlichen Obergrenzen für Familienfeiern hält Jung nichts. "Die regionalen Infektionszahlen sind zu unterschiedlich, um alles über einen Kamm zu scheren." Die Bürger bräuchten von Bund und Ländern jedoch klare Leitlinien bei Tests und Quarantänen.

00:30
27.08.2020
Die eingeführte nächtliche Ausgangssperre in der belgischen Provinz Antwerpen wird nach einem Monat wieder aufgehoben. Auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes etwa auf öffentlichen Plätzen sei ab heute nicht mehr verpflichtend, teilt Gouverneurin Cathy Berx mit. Masken seien dennoch dringend empfohlen.
Beide Maßnahmen waren Ende Juli wegen stark steigender Fallzahlen eingeführt worden. Bewohner der gesamten Region mussten zwischen 23.00 und 6.00 Uhr zu Hause bleiben. Kurz darauf erließ das Auswärtige Amt in Berlin eine Reisewarnung für die Provinz Antwerpen. Diese gilt inzwischen auch für die Hauptstadtregion Brüssel. Dort steigen die Infektionszahlen nach offiziellen Angaben weiter, während sie landesweit inzwischen zurückgehen.

Die Konjunktur hellt sich auf. Und das bedeutet, dass möglicherweise auch früher ein Ausstieg aus den staatlichen Hilfen, die über Schulden finanziert werden müssen, möglich ist. 23:42
26.08.2020
Nach Meinung von Linder wäre es empfehlenswert gewesen, schrittweise vorzugehen und erst einmal einige Monate Verlängerung anzukündigen.

23:42
26.08.2020
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner kritisiert die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zum Jahresende 2021.