Letztes Update:
20210102013048

11:41
24.08.2020
UPDATE | Wegen zahlreicher Verstöße gegen die Maskenpflicht auf Innenstadt-Bahnhöfen will die Deutsche Bahn vor allem am Abend ihre Kontrollen verstärken. "Maske tragen ist keine unverbindliche Empfehlung, sondern Pflicht. Es ist deshalb für uns nicht hinnehmbar, wenn sich Einzelne nicht an die Regeln halten", so Bahn-Sicherheitschef Hans-Hilmar Rischke. "Unsere Sicherheitskräfte werden gezielt dort eingesetzt, wo sie gebraucht werden", hieß es ohne weitere Details. Bereits vor einer Woche hatte die Bahn angekündigt, die Maskenkontrollen durch Sicherheitspersonal in den Fernzügen auszuweiten.
In Nordrhein-Westfalens Regionalzügen und S-Bahnen läuft derweil eine Kontrollaktion zur Einhaltung der Maskenpflicht. Laut Landesverkehrsministerium soll in den Zügen unter anderem vom jeweiligen Bahnpersonal nach Maskenverweigerern gesucht werden, die dann an neun großen Bahnhöfen von der Bundespolizei in Empfang genommen werden.

Symbolfoto: picture alliance/dpa

10:18
24.08.2020
Das Finanzvermögen der Privathaushalte in Deutschland ist nach der Corona-Delle einer Analyse zufolge bereits wieder auf Rekordniveau gestiegen. Da sich die Börsen wieder erholten und viele Menschen weiterhin kräftig Geld anlegen, geht die ING Deutschland davon aus, dass das Finanzvermögen der Haushalte in Summe per Ende Juni auf rund 6,55 Billionen Euro gestiegen ist. Das wären 212 Milliarden Euro mehr als zum Ende des ersten Quartals 2020. Und es wäre nach Angaben der Direktbank binnen eines Vierteljahres der höchste absolute Vermögensanstieg der Geschichte sowie mit 3,4 Prozent der dritthöchste prozentuale Anstieg der vergangenen 20 Jahre.
Weil die Deutschen traditionell viel Geld auf Bankkonten parken, trafen sie die Turbulenzen an den Aktienmärkten infolge der Corona-Krise relativ glimpflich. Nach Angaben der ING verringerte sich das Vermögen der Privathaushalte im Euroraum im ersten Vierteljahr insgesamt um rund 771 Milliarden Euro oder 3,0 Prozent. Am heftigsten betroffen waren der Analyse zufolge Sparer in Griechenland (minus 11,0 Prozent), Italien (minus 5,1) und Belgien (minus 4,4). Nur in 3 der 19 Euroländer konnten die Privathaushalte im Vergleich zum Vorquartal demnach ihr Vermögen steigern: in Litauen (plus 5,8 Prozent), Niederlande (plus 3,3) und Zypern (plus 0,5).