Das
Bundesarbeitsministerium schlägt nach einem Medienbericht vor, die
Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge bis März 2022 zu verlängern. Das Ressort von Arbeitsminister
Hubertus Heil (SPD) habe vor dem Koalitionsausschuss ein entsprechendes Modell entwickelt, meldet die
"Bild am Sonntag" unter Berufung auf ein vertrauliches Konzept. Beim Treffen der Koalitionsspitzen am 25. August wollen Union und SPD voraussichtlich auch darüber
beraten, die
Höchstbezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu verlängern -
von 12 auf 24 Monate. Im Gespräch ist, damit eine Qualifizierung der Beschäftigten zu verbinden.
Wie die
"Bild am Sonntag" unter Berufung auf das ihr vorliegende Papier meldet, soll das
Kurzarbeitergeld wegen der Corona-Krise
bis März 2022 ausgezahlt werden. Auch die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes solle bis dahin fortgesetzt werden. Den
Arbeitgebern sollten die
Sozialversicherungsbeiträge für Kurzarbeiter bis März 2021 vollständig
erstattet werden, ab April 2021 nur noch zu 50 Prozent - es sei denn, die Unternehmen bildeten Kurzarbeiter weiter. In diesem Fall solle der Staat die Beiträge bis März 2022 komplett übernehmen, heißt es in dem Bericht.