Letztes Update:
20210102013048
Foto: Henning Kaiser/dpa

15:58
23.08.2020
Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) lehnt eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz ab.  Statistiken zufolge gingen nur rund sechs Prozent der Corona-Neuansteckungen auf den Arbeitsplatz zurück, sagte Laumann der "Rheinischen Post". "Ich gehe daher davon aus, dass dieser Bereich gut geregelt ist und es dort wirksame Schutzkonzepte gibt." Laumann sieht daher "keinen weiteren Regelungsbedarf"Der NRW-Minister reagierte auf Äußerungen von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Viele Unternehmen hätten die Maskenpflicht am Arbeitsplatz schon eingeführt, hatte die Parteivorsitzende der "Welt am Sonntag" gesagt.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Foto: Michael Kappeler/dpa

15:22
23.08.2020
Das Bundesarbeitsministerium schlägt nach einem Medienbericht vor, die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes und die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge bis März 2022 zu verlängern. Das Ressort von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) habe vor dem Koalitionsausschuss ein entsprechendes Modell entwickelt, meldet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf ein vertrauliches Konzept. Beim Treffen der Koalitionsspitzen am 25. August wollen Union und SPD voraussichtlich auch darüber beraten, die Höchstbezugsdauer des Kurzarbeitergeldes zu verlängern - von 12 auf 24 Monate. Im Gespräch ist, damit eine Qualifizierung der Beschäftigten zu verbinden.
Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf das ihr vorliegende Papier meldet, soll das Kurzarbeitergeld wegen der Corona-Krise bis März 2022 ausgezahlt werden. Auch die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes solle bis dahin fortgesetzt werden. Den Arbeitgebern sollten die Sozialversicherungsbeiträge für Kurzarbeiter bis März 2021 vollständig erstattet werden, ab April 2021 nur noch zu 50 Prozent - es sei denn, die Unternehmen bildeten Kurzarbeiter weiter. In diesem Fall solle der Staat die Beiträge bis März 2022 komplett übernehmen, heißt es in dem Bericht.