Angesichts zahlreicher Rückkehrer hat die venezolanische Regierung den wichtigsten Grenzübergang zum Nachbarland Kolumbien erneut geschlossen. Venezolaner können nun über die Internationale Brücke Simón Bolívar vorerst nicht in ihre Heimat zurückkehren, wie die kolumbianische Einwanderungsbehörde mitteilte. Medienberichten zufolge sind in der Grenzstadt Cúcuta nun rund 2300 Venezolaner gestrandet.
In Kolumbien leben rund 1,7 Millionen Migranten aus Venezuela. Die meisten sind in den vergangenen Jahren vor der politischen und wirtschaftlichen Krise in ihrem Heimatland geflohen. Wegen der Corona-Krise haben nun allerdings viele ihre Beschäftigung in Kolumbien verloren und wollen zurück zu ihren Familien in Venezuela.