Letztes Update:
20210102013048

10:10
21.08.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder wollen am kommenden Donnerstag über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mitteilt, ist für 11.00 Uhr eine Videokonferenz geplant. Zuletzt hatten die Regierungschefs und die Kanzlerin im Juni über ein möglichst einheitliches Vorgehen gesprochen. Diskutiert wird im Moment vor allem über vermehrte Ansteckungen bei Familienfeiern und über eine Verbreitung des Virus durch Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten
Seibert spricht mit Blick auf die täglich gemeldeten Zahlen der Neuansteckungen von einer beunruhigenden Entwicklung. "Da ist eine Dynamik, die uns Sorgen machen muss." Jeder müsse achtsam bleiben und sich an die Regeln halten. "Private Feiern mit hundert und mehr Menschen, bei denen sich niemand an diese Regeln hält, sind unverantwortlich." Viele der derzeitigen Ausbrüche gingen genau auf solche Feiern und Partys zurück. Seibert ruft Reiserückkehrer aus Risikogebieten außerdem dazu auf, sich an Test- und Quarantäneregeln zu halten.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

09:48
21.08.2020
Maskenverweigerern in Niedersachsen könnten bald Strafzahlungen bis zu 150 Euro drohen. Das geht aus dem Entwurf für einen neuen Bußgeldkatalog hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Noch sei das Papier in der Abstimmung, heißt es aus dem Gesundheitsministerium in Hannover. Über die Pläne hatte zunächst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) berichtet.
Bislang sah der Bußgeldkatalog für Maskenverweigerer in Niedersachsen 20 Euro Strafe vor, die konkrete Höhe liegt aber im Ermessen der örtlichen Behörden. Das Ministerium hatte eine Neuerung mit höheren Sanktionen angekündigt. Wann die Neufassung im Zusammenhang mit Niedersachsens Corona-Verordnung kommt, ist noch unklar.