Letztes Update:
20210102013048

18:04
19.08.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat erneut den Vorrang von Schulen und Kitas in der Corona-Krise vor dem Karneval oder privaten Feiern betont. Auch Wirtschaft und Handel müssten vorrangig unterstützt werden, denn es gehe um den Erhalt von Arbeitsplätzen, mit denen auch das Gesundheitssystem finanziert werde, sagte Spahn in Kiel bei einem Besuch des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.
Spahn sagte, er wisse um die Bedeutung des Karnevals für Millionen Menschen. "Aber wenn wir vor der Frage stehen: Ist die Kita möglich oder der Karneval, dann bin ich sehr sicher, dass ein Großteil der Gesellschaft da eine klare Antwort zu hat." Spahn zeigte sich auch zuversichtlich, dass Bund und Länder eine einheitliche Regelung finden für Privatfeiern in Corona-Zeiten.

17:47
19.08.2020
Toulouse hat im Kampf gegen das Coronavirus als erste französische Großstadt eine Maskenpflicht für das gesamte Stadtgebiet angekündigt. Ab Freitag sei das Tragen einer Schutzmaske zwischen 07.00 Uhr morgens und 03.00 Uhr nachts in den Straßen der ganzen Stadt verpflichtend, teilte die zuständige Präfektur auf Twitter mit. Die Regelung gelte auch für Fahrrad- und Rollerfahrer sowie andere Fortbewegungsmittel im Freien, erklärte Präfekt Étienne Guyot bei einer Pressekonferenz. Die Ansage sei klar, so Guyout: "Ich verlasse mein Zuhause, ich setze eine Maske auf." Die Maskenpflicht gilt ab einem Alter von elf Jahren. Die Einhaltung solle auch verstärkt kontrolliert werden, sagte Guyout.

17:22
19.08.2020
Die tunesische Schifffahrtsgesellschaft hat die geplante Abfahrt einer Fähre aus dem Hafen der Hauptstadt Tunis aufgrund eines Corona-Verdachts innerhalb der Besatzung vorerst abgesagt. Das Schiff hätte mit 920 Passagieren in Richtung Italien aufbrechen sollen, teilte die Behörde mit. Bei gleich vier Mitgliedern der Besatzung bestehe jedoch der Verdacht einer Coronavirus-Infektion. Wann das Schiff gen Genua aufbrechen soll, ist noch unklar. Bis die Corona-Tests der vier Besatzungsmitglieder negativ zurückkommen, soll das Schiff nach Angaben eines Zollbeamten aber im Hafen von Tunis vor Anker liegen. Die Besatzung sei ins Krankenhaus gebracht worden.
Die Fährstrecke zwischen der italienischen Hafenstadt Genua und der tunesischen Hauptstadt ist vor allem bei in Europa lebenden Tunesiern beliebt.