Letztes Update:
20210102013048

12:14
19.08.2020
Drei von fünf Deutschen (61 Prozent) stehen laut einer Umfrage einer Vier-Tage-Woche zum Schutz von Arbeitsplätzen in der Krise offen gegenüber. 21 Prozent der Befragten stimmen dem von der Gewerkschaft IG Metall vorgeschlagenen Modell voll und ganz zu, weitere 40 Prozent unterstützen es eher, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov ergeben hat. Demnach liegt die Zustimmung bei Frauen (65 Prozent) etwas höher als bei Männern (58 Prozent).
Bei Anhängern der Grünen ist die Unterstützung demnach mit 71 Prozent am höchsten. Ähnlich fällt sie bei Wählern der SPD (68 Prozent) aus. Von den Wählern der Linken unterstützen 63 Prozent die Vier-Tage-Woche, bei der FDP und der Union sind es jeweils 62 Prozent. Am geringsten ist die Zustimmung bei den AfD-Anhängern (53 Prozent)Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, reduzierte Arbeitszeit bei teilweisem Lohnausgleich könne eine geeignete Maßnahme sein.

12:10
19.08.2020
In der Türkei haben sich mehrere Kommunalpolitiker mit dem Coronavirus infiziert. Der Bürgermeister eines Ortes in der Nähe vom zentralanatolischen Konya sei nach der Covid-Diagnose im Krankenhaus gestorben, teilt der türkische Gesundheitsminister Fahrettin Koca via Twitter mit. Die Bürgermeister von Alanya und Antalya hatten zuvor ebenfalls über Twitter publik gemacht, positiv auf das Virus getestet worden zu sein.
Für die Provinz Antalya, in der auch die Städte Antalya und Alanya liegen, hatte die Bundesregierung zuletzt die Reisewarnung aufgehoben. In der Türkei sind die offiziellen Zahlen der täglichen Neuinfektionen in den vergangenen Wochen wieder gestiegen.

11:58
19.08.2020
Estland will am 1. September trotz der Pandemie mit Präsenzunterricht in das neue Schuljahr starten. Der Schulbeginn in dem baltischen EU-Land solle "so normal wie möglich" erfolgen, sagt Bildungsminister Mailis Reps in Tallinn. Nach den pandemiebedingten Schulschließungen und der Umstellung auf Fernunterricht im vergangenen Schuljahr soll wieder ein geregelter Unterricht angeboten werden. "Es besteht keine Notwendigkeit, mit digitalem Lernen fortzufahren", sagt Reps. Weiterhin seien aber Schutzmaßnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus von entscheidender Bedeutung, heißt es in einer Mitteilung ihres Ministeriums. 
Estland mit 1,3 Millionen Einwohnern verzeichnete bislang 2207 bestätigte Infektionen und 63 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.