Letztes Update:
20210102013048

10:05
19.08.2020
Der Komiker und Fernsehmoderator Bernd Stelter ist gegen eine generelle Karnevalsabsage. "Karneval kann man nicht absagen, das ist Teil des Kalenders", sagt der 59-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Was man absagen kann, sind Veranstaltungen. Da muss man mal ein bisschen kreativ sein. Einfach so wie früher 10.000 Mann in die Kölnarena, alle schunkeln, bützen und singen laut, das wird sicher nicht funktionieren, das ist völlig klar." Andererseits sei Karneval aber auch ein Ausdruck der Lebensfreude, "und Lebensfreude haben wir im Moment mal wirklich zu wenig". Deswegen solle man sich schon fragen: Was kann man denn machen? "Nur einfach sagen "Es ist verboten", reicht da nicht aus." Für viele Künstler wäre eine komplett ausgefallene Karnevalssession außerdem existenzgefährdend. 

09:46
19.08.2020
In der Debatte um Karneval zu Corona-Zeiten äußert sich auch SPD-Chef Norbert Walter-Borjans skeptisch. "Das, was Karneval ausmacht, gerade in den Zentren des Karnevals, das wird nicht gehen", sagt der Rheinländer im ntv-"Frühstart". Er sei "tief traurig, wenn er nicht in der üblichen Form ablaufen kann". Walter-Borjans betont aber: "Karneval, so wie er ist, geht nicht mit 1,50-Abstand und Schutzmaske." Auch Veranstaltungen, wie man sie kenne, würden so nicht gehen. Am Ende sei das gar nicht kontrollierbar. Deswegen müsse man neue Formen finden. 

09:39
19.08.2020
Die Macher der RTL-Musikshow "I Can See Your Voice" haben sich gegen Kritik verteidigt, man gehe zu leichtsinnig mit der Gefahr durch das Corona-Virus um. Viele Zuschauer, die die Sendung am heimischen Bildschirm verfolgt hatten, hatten in sozialen Netzwerken ihr Unverständnis geäußert. Dabei ging es in erster Linie um den Abstand innerhalb des Saalpublikums und um die Frage, warum keiner im Studio während der Show mit einer Maske zu sehen gewesen sei. Viele stellten die Frage, wer die Veranstaltung in der Form genehmigt hat.
Auf "rtl.de" versichert ein Sprecher der zuständigen Produktionsfirma Tresor, dass die Corona-Regeln zu jeder Zeit eingehalten worden seien: "Zu unserem Produktionszeitpunkt durften maximal 150 Leute zusammensitzen, solange die Rückverfolgbarkeit gegeben war. Während des Check-ins und dem Einlass mussten jederzeit 1,5 Meter Abstand gehalten werden und es gab Maskenpflicht im Foyer." "rtl.de" listet noch mehr Sicherheitsvorkehrungen auf.