Letztes Update:
20210102013048

17:29
18.08.2020
Der CDU-Politiker Friedrich Merz zieht eine positive Zwischenbilanz für den Kampf gegen die Corona-Pandemie. "Deutschland hat das bis jetzt gut gemacht. Ich wollte in dieser Zeit nicht in irgendeinem anderen Land leben", so der frühere Unionsfraktionschef und Bewerber um den CDU-Vorsitz. "Wir stehen vor einer großen Welle von Insolvenzen", so Merz mit Blick auf den Herbst. Er sei aber auch zuversichtlich, dass sich das Problem lösen lasse. Konkrete Lösungen nennt er jedoch nicht. Das Wichtigste ist laut Merz zunächst, dass die Schulen, Kitas und Universitäten zu einem geregelten Betrieb zurückkehren. "Denn der Schaden, der durch den Ausfall des Unterrichts entstanden ist, den holen wir möglicherweise über Jahre nicht wieder auf."

Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa

17:16
18.08.2020
Die Auswirkung der Corona-Krise auf die deutsche Klimabilanz ist nach Einschätzung der Bundesregierung noch nicht im Detail absehbar - doch sie bringen das Klimaschutz-Ziel für das Jahr 2020 in Reichweite. Um wie viel der Treibhausgas-Ausstoß zurückgegangen ist, sei "derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet und lässt sich noch nicht genau vorhersagen", heißt es im Klimaschutzbericht für 2019, den das Bundeskabinett morgen beschließen soll. Wenn die Emissionen 2020 "voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen", könne das Ziel, 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen, erreicht werden. Dieses 2020-Ziel hatte die Bundesregierung eigentlich als nicht mehr erreichbar abgeschrieben - und sich im neuen Klimaschutzgesetz daher für 2020 deutlich mehr klimaschädliche Treibhausgase erlaubt.

16:57
18.08.2020
Fast ein halbes Jahr nach dem ersten Corona-Fall in Thüringen lockert die Landesregierung weitere Beschränkungen. So können ab Ende August die staatlichen Theater unter Auflagen wieder für Publikum öffnen und neue Spielpläne starten. Das sieht eine neue Corona-Grundverordnung vor, die am 30. August in Kraft tritt. In den Theatern sollen künftig Infektionsschutzregeln wie das Abstandhalten gelten, zudem wird es Hygienekonzepte geben.
Mehr Freiheiten gibt es auch bei Besuchen in Pflegeheimen. Bisher waren Besuche auf täglich maximal zwei Besucher pro Bewohner und auf zwei Stunden begrenzt. Diese Einschränkung entfällt - solange die Infektionszahlen in dem jeweiligen Landkreis niedrig bleiben. Überschreiten sie die Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, sollen automatisch wieder die strengeren Besuchsregeln gelten.