Die Forderung nach bundeseinheitlichen Corona-Regeln für Feste und Partys gehört aus der Sicht Bayerns auf die Agenda der nächsten Konferenz der Bundesländer. "Dieses Thema muss im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz diskutiert werden", sagt Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Entwicklung mit steigenden Fallzahlen bestätige "das vorsichtige und umsichtige Vorgehen Bayerns bei der Veranstaltungsgröße. Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen und die neuen Ansteckungsgefahren sehr genau."
Derzeit ist noch offen, ob es in der kommenden Woche eine Konferenz der Ministerpräsidenten geben wird. Als möglicher Termin ist der 26. August im Gespräch. Themen gäbe es neben Corona-Regeln für Feste genug - etwa ein bundeseinheitliches Vorgehen für Zuschauer in Fußball-Stadien sowie das generelle Umgehen mit Urlaubsrückkehrern sowie die steigenden Fallzahlen in ganz Deutschland.