Letztes Update:
20210102013048

09:17
18.08.2020
Wenige Tage vor dem geplanten Start der ersten französischen Fußball-Liga haben sich bei Olympique Marseille drei weitere Corona-Verdachtsfälle bestätigt. Das teilt der Club heute mit. Damit hat sich die Zahl der Corona-Fälle bei den Südfranzosen auf vier erhöht. Für Marseille ist damit das Eröffnungsspiel in der Ligue 1 am Freitag gegen AS Saint-Etienne unsicher.
Laut französischer Fußball-Liga darf ein Team sieben Tage kein Mannschaftstraining ausüben, wenn mehr als drei Spieler oder Betreuer mit einer Corona-Erkrankung gemeldet sind, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Am Freitag hatte Marseille bereits auf ein Testspiel gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart verzichtet, nachdem der erste Verdachtsfall bekannt geworden war. 

Foto: John Macdougall/AFP-POOL/dpa

08:55
18.08.2020
In der deutschen Fußball-Bundesliga treibt derweil Hertha BSC die Planungen für eine Rückkehr der Fans ins Berliner Olympiastadion voran. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Fußball-Bundesligist inzwischen ein Hygienekonzept fertig gestellt haben, das an das zuständige Gesundheitsamt in Charlottenburg-Wilmersdorf übergeben werden soll. Dieses beinhaltet demnach mehrere Szenarien. Durch verschiedene Hygiene-Maßnahmen während der Krise könnten so womöglich künftig zwischen 5000 und 50.000 Zuschauer bei den Begegnungen dabei sein. Hertha kommentierte den Bericht zunächst nicht.
Dass Zuschauer bereits zum Saisonstart Mitte September auf den Tribünen sitzen, ist unrealistisch. Die Politik hatte entsprechenden Plänen der Deutschen Fußball Liga bereits eine klare Absage erteilt. In Berlin sind Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Personen derzeit ohnehin noch bis zum 24. Oktober verboten. Erst nach entsprechenden Lockerungen durch den Senat wäre eine Rückkehr von vielen Zuschauern überhaupt erst möglich.