Angesichts der schwierigen Lage der Reisebranche spricht sich der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, für Nachbesserungen bei staatlichen Hilfen aus. Der CDU-Politiker und Wirtschaftsstaatssekretär sagt der Deutschen Presse-Agentur: "Die Reisebranche steht schwer unter Druck und wird auch noch eine schwierige Durststrecke durchstehen müssen. Man denke nur an das schleppende Hochfahren der Geschäftsreisen. Deswegen sollten die Überbrückungshilfen über Ende August hinaus verlängert werden."
Dies wäre ein Signal, dass die Politik die Branche nicht alleine lasse. "2020 ist ein Ausnahmejahr für den Tourismus", sagt Bareiß. Das Bundeswirtschaftsministerium habe sich bereits vor der Entscheidung zu den Überbrückungshilfen dafür eingesetzt, diese bis Ende Dezember zu gewähren, sich aber damit nicht durchsetzen können.