Letztes Update:
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Foto: Henning Kaiser/dpa

09:43
16.08.2020
Nachhilfeschulen profitieren bislang nicht von den Einschränkungen im Schulbetrieb. "Im Gegenteil ist die Nachfrage nach Nachhilfe seit der Corona-Pandemie gesunken", so die Vorsitzende des Bundesverbands Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN), Cornelia Sussieck. Der Verband sowie der große Nachhilfe-Anbieter Studienkreis rechnen aber damit, dass es im neuen Schuljahr bald einen größeren Bedarf geben wird.
Eine bundesweite Umfrage bei den VNN-Mitgliedern habe ergeben, dass die Nachhilfe während und nach dem Lockdown um 60 Prozent eingebrochen sei. Viele Nachhilfeschulen hätten Online-Unterricht angeboten, der von den meisten Schülern auch angenommen worden sei. Neue Schüler hätten sich aber nicht angemeldet. Sussieck vermutet: "Verständnis- und Lernlücken sind in den letzten Wochen wegen der Schulschließungen nicht aufgefallen. Außerdem waren die Belastungen für Eltern und Schüler durch die Umstellung auf Online-Unterricht und das Homeschooling so groß, dass die Eltern keine zusätzliche Online-Beschulung wollten."

Symbolbild: Jens Büttner/dpa

07:54
16.08.2020
Gut drei Monate nach der Wiederöffnung kämpfen Friseursalons mit den Folgen der Corona-Krise. Die Nachfrage nach Haarschnitten sei zwar groß, aber der anfängliche Ansturm nach den wochenlangen Zwangsschließungen habe sich gelegt, so Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks. "In Zeiten von Kurzarbeit halten sich einige Kunden zurück und lassen mehr Zeit zwischen Friseurbesuchen verstreichen."
Den mehr als 80.000 Salons in Deutschland machten zudem die strengen Hygienevorschriften zu schaffen. Wegen Abstandsregeln seien arbeitsteilige Abläufe unter Kollegen nicht möglich. So ließen sich deutlich weniger Kunden versorgen als zuvor.