Rund
1000 Menschen haben heute in der
Hamburger Innenstadt gegen Maskenpflicht und die Corona-Auflagen von Bund und Ländern demonstriert. Auch einige in schwarz gekleidete Gegendemonstranten, die sich um eine schwarz-rote Fahne mit der Aufschrift "Antifaschistische Aktion" versammelt hatten, waren vor Ort, konnten die Veranstaltung jedoch nicht stören. Verschiedene Redner betonten die Friedfertigkeit und Dialogbereitschaft der Initiative "Querdenken" und erklärten, die Corona-Maßnahmen in Deutschland verstießen gegen mehrere Artikel des Grundgesetzes. Da die
meisten Teilnehmer keine Gesichtsmasken trugen und im Laufe der Veranstaltung auch die
Abstände immer geringer wurden, forderte die Polizei die Veranstalter nach eineinhalb Stunden auf,
die Versammlung zu beenden. Die Auflagen für die Kundgebung würden nicht mehr eingehalten.
In Magdeburg versammelten sich nach Polizeiangaben rund 250 Menschen zu einer Demonstration gegen Corona-Auflagen. Bei einer weiteren Kundgebung warnte das Bündnis "Solidarisches Magdeburg" vor einer Spaltung der Gesellschaft. "Menschen haben ein Recht auf ihre Angst, aber wir müssen aufpassen, dass wir sie nicht verlieren an Rattenfänger", sagte Mitorganisatorin Franka Kretschmer. Andere zu gefährden, sei jedoch keine Freiheit.