Letztes Update:
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Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

10:21
13.08.2020
Der weltgrößte Tourismuskonzern Tui steht wegen des Reisestopps während der Pandemie tief in den roten Zahlen. Weil das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal von April bis Juni fast alle Urlaubsreisen absagen musste, verlor Tui unterm Strich rund 1,4 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor hatte Tui knapp 23 Millionen Euro Gewinn eingefahren. Der Umsatz sackte nun um 98,5 Prozent auf 72 Millionen Euro ab.
Seit der Wiederaufnahme der Reisen seien 1,7 Millionen Neubuchungen eingegangen, heißt es. Um die Krise zu überstehen, hat sich Tui inzwischen Staatshilfen im Umfang von drei Milliarden Euro gesichert. Außerdem hat der Vorstand ein umfangreiches Sparprogramm angeschoben.
Derweil haben die meisten Kunden des Unternehmens, die ihre Reise wegen Corona-Risiken absagten, ihr Geld zurückerhalten. Nach Konzernangaben entschieden sich viele Urlauber aber auch für eine Umbuchung.

Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

06:26
13.08.2020
Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sieht wegen der Corona-Politik neue Schnittmengen mit der Union. "Die CDU hat angesichts der Pandemie eine ideologische Grundposition über Bord geworfen, an der sie noch 2013 die Sondierungen mit den Grünen scheitern ließ", so Trittin im "Tagesspiegel". "Corona hat erzwungen, das Dogma der Schwarzen Null abzuräumen." Das mache Verhandlungen nach der Bundestagswahl etwas leichter. Zugleich betont er, dass es mit der SPD größere Schnittmengen gebe und die Option eines Linksbündnisses ebenfalls bestehe.