Letztes Update:
20210102013048

03:14
13.08.2020
Um eine Ansteckung in Innenräumen zu vermeiden, sollte Experten des Umweltbundesamts zufolge nach jedem Niesen oder Husten sofort stoßgelüftet werden. Die "Kommission Innenraumlufthygiene" am UBA empfiehlt weiter, in Schulen in jeder Pause "intensiv bei weit geöffneten Fenstern" zu lüften, spätestens nach 45 Minuten Unterricht. Fenster dauerhaft gekippt zu halten, reiche dagegen in stark belegten Räumen nicht aus. Frischluft sei unabhängig von weiteren Schutzmaßnahmen wie Mindestabständen, Hygieneregeln oder Mund-Nase-Masken notwendig.

02:35
13.08.2020
Die Pandemie beeinträchtigt das Engagement deutscher Agrar- und Lebensmittel-Unternehmen in Afrika und Südostasien bisher kaum. 90 Prozent der befragten Unternehmen wollen demnach trotz der schwelenden Krise ihre Marktpräsenz in den nächsten ein bis drei Jahren dort noch ausbauen oder zumindest aufrechterhalten. Nur sechs Prozent der Unternehmen, die bisher in diese Märkte investierten, zögen in Betracht, ihr Engagement zurückzufahren. Dies ergibt eine Umfrage des Markt- und Politikforschungsinstituts dimap im Auftrag des deutschen UNIDO Büros für Investitionsförderung und Technologietransfer (ITPO Germany) unter rund 800 Unternehmen. 
Die Märkte Afrikas und Südostasiens gelten in der Branche nach wie vor als starke Wachstumsmärkte mit erheblichem Potenzial. ITPO-Direktor Rolf Steltemeier sagt der Deutschen Presse-Agentur: "Der Erhalt offener Märkte ist entscheidend, um die globale Nahrungsmittelversorgung zu sichern und um soziale und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten."

01:31
13.08.2020
Der von Forschern aus Oxford entwickelte Impfstoffkandidat gegen das Coronavirus soll in Argentinien und Mexiko für Lateinamerika hergestellt werden. Sollte die dritte Phase der klinischen Studien erfolgreich sein und die nötigen Zulassungen erteilt werden, soll die Substanz im ersten Halbjahr des kommenden Jahres zur Verfügung stehen, wie Argentiniens Präsident Alberto Fernández verkündet. Das argentinische Unternehmen mAbxience werde nach einer Vereinbarung zum Technologietransfer mit dem britischen Pharmakonzern Astrazeneca, der den Impfstoff in Brasilien testet, zunächst 150 Millionen Dosen des Wirkstoffs herstellen. Die abschließende Beschichtung soll den Angaben zufolge die mexikanische Firma Liomont übernehmen.
Ziel sei es, ganz Lateinamerika außer Brasilien zu versorgen. Von den ersten 150 Millionen Dosen seien etwa 22,4 Millionen für medizinisches Personal, Ältere und Menschen in Risikogruppen vorgesehen. Der Impfstoff solle zwischen drei und vier US-Dollar (etwa 2,55 bis 3,40 Euro) pro Dosis kosten, sagt Fernández. Astrazeneca habe zugesagt, einen breiten, gerechten Zugang zu unterstützen und während der Pandemie keinen Gewinn zu erzielenAuch das brasilianische Gesundheitsministerium hatte vor Kurzem eine Vereinbarung mit dem Konzern über die Produktion von Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs verkündet.