Letztes Update:
20210102013048

15:53
12.08.2020
Wegen der hohen Zahlungen für Kurzarbeitergeld, mehr Arbeitslosengeld und der entsprechenden Sozialleistungen in der Corona-Krise hat die Bundesagentur für Arbeit in den ersten sechs Monaten 2020 ein Defizit von über zehn Milliarden Euro angehäuft. Allein für Kurzarbeitergeld inklusive Sozialleistungen musste die Agentur 7,85 Milliarden Euro aufwenden. Die Zahl ist keine Überraschung. Der Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele, hatte ein Defizit von 30 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2020 angekündigt und hält auch ein Defizit im Folgejahr für möglich. Die Rücklage in Höhe von fast 26 Milliarden Euro werde nach bisherigen Szenarien noch 2020 aufgebraucht, deshalb ist ein Einspringen des Bundes notwendig. Ob dies als Zuschuss oder als Darlehen erfolgt, ist noch ungewiss.

Foto: Carsten Rehder/dpa

15:01
12.08.2020
Eine Besucher-Ampel soll künftig die Gäste in St. Peter-Ording lenken. An sechs Hotspots in dem beliebten Nordsee-Urlaubsziel sei Sensortechnik installiert worden, um die Zahl der Menschen zu erfassen, sagt Tourismus-Direktorin Constanze Höfinghoff. Das soll helfen, Menschen-Ansammlungen während der Corona-Epidemie zu vermeiden. Es seien zum Teil Frequenzmesser aufgestellt worden, mit denen man die Bewegung der Menschen erfassen kann. An anderen Stellen machen Kameras im Minutentakt Fotos, auf denen eine Software automatisiert und anonymisiert die Zahl der Menschen zählt. "Die Bilder werden nicht gespeichert, sondern nach der Datenerfassung sofort gelöscht." Die Daten werden ausgewertet und erscheinen als "Ampel" auf der Internetseite von St. Peter-Ording. Dabei wird für die Hotspots angezeigt, ob sie wenig, mäßig oder stark besucht sind.

14:30
12.08.2020
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat den Einbruch des Flugverkehrs trotz der jüngst gelockerten Reisebestimmungen auch im Juli weiter stark zu spüren bekommen. Sowohl an Deutschlands größtem Airport als auch an seinen Flughäfen im Ausland lag die Zahl der Fluggäste im abgelaufenen Monat nur bei einem Bruchteil des Vorjahresniveaus, wie aus einer Statistik des Konzerns hervorgeht. Im Vergleich zu den beiden Vormonaten besserte sich die Lage aber etwas. So ging die Zahl der Passagiere am Flughafen Frankfurt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar immer noch um 81,0 Prozent auf gut 1,3 Millionen zurück. Im April, Mai und Juni hatte der Rückgang noch bei mehr als 90 Prozent gelegen