Russland weist
Vorbehalte aus dem Ausland gegen seinen
Corona-Impfstoff "Sputnik V" - den ersten zugelassenen weltweit - zurück. "Ausländische Kollegen versuchen offenbar,
irgendeine Meinung zu äußern, die nach unserer Ansicht absolut unbegründet ist", sagt Gesundheitsminister Michail Muraschko der Agentur
Interfax zufolge. Nach Muraschkos Angaben wird die
erste Charge des neuen Impfstoffes innerhalb der nächsten zwei Wochen erwartet. "Heute läuft eine Qualitätskontrolle." Die Produktion in Russland sei in erster Linie
zur Impfung der eigenen Bevölkerung ausgerichtet. Russland werde aber dem Ausland anbieten, selbst den russischen Impfstoff zu produzieren.
Russland will parallel zur dritten Testphase bereits medizinisches Personal und Lehrer impfen lassen. "Die Impfung wird freiwillig sein", sagt Muraschko. Empfohlen werde sie für Menschen mit Vorerkrankungen.