Nach dem
Zusammenbruch der Wasserversorgung im niedersächsischen
Lauenau hat die Gemeinde die
Lage in den Griff bekommen. Die akute Krise sei überwunden, sagt Georg Hudalla, parteiloser Bürgermeister der Samtgemeinde Rodenberg, zu der Lauenau gehört. Die Menschen im Ort halten sich demnach an die Sparvorgaben und verwenden das Wasser nach Einschätzung des Bürgermeisters nur für notwendige Dinge - der Wasserverbrauch sei auf die Hälfte des normalen Verbrauchs gesunken. Zwischenzeitlich werde das Ortsnetz vom benachbarten Wasserverband Nord-Schaumburg mit versorgt.
Am Samstagmittag war der Wasserspeicher in Lauenau leer gelaufen. Das Problem:
In der Pandemie seien die Menschen überwiegend daheim geblieben, statt in den Urlaub zu fahren, daher sei
der private Wasserverbrauch stark gestiegen, erklärte der Bürgermeister. Die Feuerwehr bietet sogenanntes Brauchwasser etwa für die Toilettenspülung an, das sich die Menschen abholen können.