Der Einsatz von sogenannten
Containment-Scouts in den Gesundheitsämtern für die
Nachverfolgung von Corona-Kontakten soll um
weitere sechs Monate verlängert werden. Das kündigt Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der "
Augsburger Allgemeinen" an. Der
Bund stelle dem Robert Koch-Institut dafür
10,7 Millionen Euro für Personal- und Sachkosten zur Verfügung. "Unsere Gesundheitsämter vor Ort spielen in der Bekämpfung der Corona-Epidemie eine zentrale Rolle. Mit den Containment-Scouts unterstützen wir sie kurzfristig und flexibel", so Spahn.
Seit April seien mehr als 510 Scouts rekrutiert worden, zunächst für sechs Monate. Bei den Scouts bestehe eine hohe Bereitschaft, die Arbeit in den Gesundheitsämtern fortzusetzen, heißt es aus dem Gesundheitsministerium.