Letztes Update:
20210102013048

18:24
07.08.2020
Die britische Regierung hat für Reisende aus Belgien wieder eine Pflicht zur zweiwöchigen Selbstisolation verhängt. Das teilt das britische Außenministerium mit. Die Regelung gilt von Samstag an in allen Teilen Großbritanniens. Grund dafür ist eine gestiegene Zahl von Infektionen in dem Benelux-Staat. Für Luxemburg und Spanien war die Quarantänepflicht bereits Ende Juli wieder eingeführt worden. Spekuliert wurde, dass sie auch demnächst für Reisende aus Frankreich wieder gelten könnte. Das dürfte britische Urlauber besonders hart treffen, die Schätzungen zufolge zu Hunderttausenden in das Nachbarland gereist sind.

17:12
07.08.2020
Die Bundesregierung hebt die Reisebeschränkungen für Paare ohne Trauschein auf. Ab kommender Woche können auch unverheiratete Partner aus Nicht-EU-Staaten wieder nach Deutschland einreisen. Das teilt das Innenministerium in Berlin mit. Ressortchef Horst Seehofer (CSU) war zuletzt zunehmend unter Druck geraten, weil betroffene Paare bereits wochenlang eine Aufhebung der Reisebeschränkungen gefordert hatten. Viele von ihnen konnten sich aufgrund der Corona-Maßnahmen seit Monaten nicht mehr persönlich treffen. 
Voraussetzung für die jetzt beschlossenen Einreiseerleichterungen ist nach Angaben des Ministeriums allerdings eine auf Dauer angelegte Partnerschaft. Diese soll etwa durch einen vorherigen gemeinsamen Wohnsitz im Ausland oder durch ein vorheriges persönliches Treffen in Deutschland nachgewiesen werden.

16:58
07.08.2020
Auch Schleswig-Holstein bittet Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen künftig mit einem Bußgeld von 150 Euro zur Kasse. Das gilt zudem für Kunden in Geschäften und für Besucher von Pflegeheimen, die trotz wiederholter Aufforderung keinen Mund-Nasen-Schutz anlegen. Dies hat die Landesregierung heute beschlossen. Die Regelung ist analog zum Bußgeld bei wiederholter Missachtung des Abstandsgebotes. Wer aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung keine Maske tragen kann, bleibt von der Pflicht ausgenommen.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa