Letztes Update:
20210102013048

05:39
07.08.2020
Trotz der globalen Krise sind Chinas Exporte im vergangenen Monat unerwartet stark gestiegen. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft legten im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent zu, wie die Pekinger Zollverwaltung berichtet. Leicht schwächer fielen dagegen die Importe aus, die um 1,4 Prozent schrumpften. Unterm Strich legte der Außenhandel damit um 3,4 Prozent auf einen Wert von rund 413 Milliarden US-Dollar zu.
Zwar laufen die Geschäfte wieder an, seit Januar gerechnet muss China aber noch immer ein Minus beim Außenhandel von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Im Dezember waren die ersten Fälle des neuen Coronavirus in China entdeckt worden. Das bevölkerungsreichste Land der Erde dämmte die Pandemie mit strikten Maßnahmen ein. Es gibt heute kaum noch neue Infektionen, so dass sich das Leben und die Wirtschaftstätigkeiten wieder normalisieren. 

Teststation am Flughafen Dresden. Foto: Robert Michael/dpa

05:21
07.08.2020
Die Debatte um Reisen und Risikogebiete geht auch nach der von Gesundheitsminister Jens Spahn verhängten Testpflicht für Rückkehrer weiter. Der CDU-Wirtschaftsrat fordert ein generelles Reiseverbot für Corona-Hotspots. "Reisen in Risikogebiete müssten konsequenterweise auch untersagt werden", sagte Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des CDU-nahen Verbands, der "Bild"-Zeitung. "Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht."
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Mongomery, fordert eine generelle Quarantäne. Tests seien nur "eine Momentaufnahme". Deshalb sollte alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Quarantäne gehen. "Eine Woche bis zehn Tage. Ein negativer Test kann nicht vor der Quarantäne schützen", sagte Montgomery der "Passauer Neuen Presse". Um eine Infektion sicher auszuschließen, sei ein zweiter Test nach mindestens 72 Stunden notwendig.