Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßt das Konzept der Deutschen Fußball Liga zur Teilzulassung von Zuschauern in der Fußball-Bundesliga als "ein sehr gutes", pocht aber auf passgenaue Lösungen für jedes Stadion zusammen mit den örtlichen Behörden. Beispielsweise mache es einen Unterschied bei der An- und Abreise, ob 5000 oder 30.000 Menschen im großen Dortmunder Stadion sitzen. Spahn machte zugleich deutlich, dass in solche Konzepte nun nicht "zigtausende Tests" einfließen könnten: "Im Moment ist nicht die Zeit dafür." Testkapazitäten würden vor allem gebraucht, Personal im Gesundheitswesen, Menschen bei größeren Corona-Ausbrüchen oder Reiserückkehrer zu testen.
Die DFL-Mitgliederversammlung hat am Dienstag mehrheitlich, aber nicht einstimmig für den Fall der Fan-Rückkehr ein Alkoholverbot sowie die Streichung der Stehplätze bis zum 31. Oktober beschlossen. Bis zum Jahresende sollen zudem keine Gästetickets verteilt werden und Maßnahmen getroffen werden, die eine Nachverfolgung von Infektionsketten möglich macht.