Letztes Update:
20210102013048

02:32
05.08.2020
Die Corona-Krise hat aus Sicht der Vereinten Nationen zu den größten Verwerfungen von Bildungssystemen in der Geschichte geführt. Mehr als 1,6 Milliarden Menschen in über 190 Ländern auf allen Kontinenten seien durch die Pandemie beim Lernen beeinflusst worden, teilt die UN in New York mit.
Geschlossene Schulen und Lerneinrichtungen haben 94 Prozent aller weltweiten Lernenden betroffen, in Ländern mit niedrigen Einkommen sogar 99 Prozent. Bis zu 23,8 Millionen Kinder und Jugendliche könnten wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen die Krise die Schule verlassen, oder ihnen droht, im kommenden Jahr keinen Zugang zu Bildung zu haben.

Präsident Martin Vizcarra (l) und Premierminister Pedro Cateriano Mitte Juli in LIma. Foto: Carla Pat/Presidencia Peru/dpa

01:54
05.08.2020
Perus Premierminister Pedro Cateriano ist mit einem Vertrauensvotum im Parlament gescheitert und hat damit eine Regierungskrise in dem Andenstaat ausgelöst. Der Antrag wurde mit 37 zu 54 Stimmen - bei 34 Enthaltungen - abgelehnt, wie die peruanische Nachrichtenagentur Andina berichtet. "Als Demokrat respektiere ich, was die Mehrheit sagt", sagt Cateriano nach der Abstimmung, die ihn und das Kabinett zum Rücktritt zwingt. Präsident Martin Vicarra ist gezwungen, in der grassierenden Corona-Pandemie eine neue Regierung zu bilden. 
Vizcarra hatte erst Mitte Juli den Premierminister und mehrere andere Minister ausgetauscht, nachdem die hohen Coronavirus-Zahlen des Landes und die Wirtschaftskrise seine Popularität geschmälert hatten. Zuvor hatte er für April 2021 zu Präsidenten- und Parlamentswahlen aufgerufen. In Peru haben sich mehr als 430.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 19.000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.