Letztes Update:
20210102013048

12:01
04.08.2020
Rund 44 Prozent der Menschen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge in diesem Jahr noch verreisen. 29 Prozent planten hingegen für 2020 keine Urlaubsreise mehr, wie bei einer heute veröffentlichten Online-Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus herausgekommen ist. Abwartend verhielt sich rund ein Viertel der mehr als 2000 Befragten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Sie nannten häufig die Angst vor einer Corona-Infektion beziehungsweise die aufwendigen Präventionsmaßnahmen als Argumente gegen eine Reise.
Die Urlaubswilligen zieht es mehrheitlich zu deutschen Zielen mit Bayern und Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze. Ins europäische Ausland wollten 17 Prozent aller Befragten noch aufbrechen. Hier lagen Österreich, Italien, die Niederlande und Spanien vorn. Bevorzugtes Reisemittel ist für 80 Prozent der Deutschlandurlauber und 59 Prozent der Auslandsinteressenten das Auto. Gebucht würden vor allem Ferienwohnungen und -häuser.

Foto: Vahid Salemi/AP/dpa

11:42
04.08.2020
Der iranische Corona-Krisenstab plant die Einführung von Bußgeldern für Verstöße gegen die Corona-Vorschriften - vor allem für Menschen, die sich weigern, Schutzmasken zu tragen. "In mehreren Ländern gibt es bereits einen Corona-Bußgeldkatalog, der sich auch als effektiv erwiesen hat", sagt Vizeminister Iradsch Harirchi nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. Daher werde das Gesundheitsministerium diese Initiative des Krisenstabs gutheißen. Es sei nicht hinnehmbar, dass einige Bürger trotz steigender Fallzahlen immer noch keine Maske trügen und so die Gesundheit ihrer Mitbürger gefährdeten, sagt der Vizeminister weiter.
Im Iran ist nach den von Präsident Hassan Ruhani eingeführten Lockerungen die Zahl der Corona-Todesfälle und Neuinfektionen in den vergangenen Wochen drastisch gestiegen. Ruhani spricht sogar von der "zweiten Welle". Seit Ende Juli sterben im Iran jeden Tag im Schnitt mehr als 200 Menschen nach einer Corona-Infektion. Wegen der hohen Zahl der Neuinfektionen pro Tag - aktuell sind es mehr als 2700 - warnte die Ärztekammer des Landes vor einem Mangel an Ärzten und Pflegern. Die Gesamtzahl der Toten liegt aktuell bei 17.617, die der nachgewiesenen Infektionen bei 314.786, so das Gesundheitsministerium der Nachrichtenagentur Irna zufolge.