Letztes Update:
20210102013048

05:50
04.08.2020
Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen bewegen sich nur langsam aus dem Corona-Tief. In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport rund 343.865 Fluggäste und damit 78,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie er in Frankfurt mitteilt. Das waren rund 22.000 Passagiere mehr als in der Vorwoche, als der Rückgang im Jahresvergleich 79,7 Prozent betragen hatte. Im gesamten Juli lag die Zahl der Fluggäste nach vorläufigen Zahlen auf den Europastrecken 75 Prozent, im Interkontinentalbereich sogar 92 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
Die Zahl der Flugbewegungen sank in der abgelaufenen Woche im Vergleich zur entsprechenden Kalenderwoche des Vorjahres um 64,8 Prozent auf 3702 Starts und Landungen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost fiel um 15,8 Prozent auf 33.193 Tonnen.

05:12
04.08.2020
Unverheiratete Paare auf der ganzen Welt sind wegen der strengen Corona-Einreisebestimmungen seit Monaten getrennt. Nun werden auch in Deutschland Rufe immer lauter, pragmatische und allgemeingültige Lösungen zu finden. Der Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein, Heiner Garg (FDP), zeigt sich jetzt erstmals hoffnungsvoll, dass Bewegung in die Debatte kommt. Unter dem Hashtag "LoveIsNotTourism" (Liebe ist kein Tourismus) machen Betroffene seit Monaten auf ihr Schicksal aufmerksam.
"Nach den klaren Äußerungen des deutschen Bundesaußenministers Heiko Maas vom Wochenende, der von seinem Koalitionspartner eine schnelle Regelung für nicht verheiratete Paare auf nationaler Ebene fordert, bin ich derzeit verhalten optimistisch, dass es auch in Deutschland zu einer Regelung kommt", sagt Garg der Deutschen Presse-Agentur. Länder wie Dänemark, Österreich und die Niederlande haben die Grenzen für unverheiratete Partner bereits wieder geöffnet. Maas (SPD) hatte zuvor dem "Spiegel" gesagt: "Deutschland sollte in Europa Vorreiter und nicht Nachzügler sein, wenn es darum geht, geliebte Menschen wieder zusammenzubringen, die durch Corona seit Monaten auseinandergerissen sind."