Letztes Update:
20210102013048

01:51
04.08.2020
Schüler in Mexiko sollen im kommenden Schuljahr per Fernsehen und Radio unterrichtet werden. Für die rund 30 Millionen Schüler des Landes sei es wegen der Pandemie nicht sicher, zu Beginn des neuen Schuljahres ab dem 24. August in die Klassenzimmer zurückzukehren, sagt Bildungsminister Esteban Moctezuma.
In Mexiko haben nach offiziellen Angaben nur 56,4 Prozent der Haushalte Zugang zum Internet, 44,3 Prozent verfügen über einen Computer. Trotz der Armut, in der viele Mexikaner leben, hätten aber 95 Prozent der Haushalte einen Fernseher, sagt Moctezuma. Die Schüler sollen ihm zufolge durch 4550 Sendungen im Fernsehen und 640 im Radio - auch in 20 indigenen Sprachen - Unterricht für alle Stufen erhalten. Die Inhalte würden von der Regierung abgesegnet. Der Unterricht sei verpflichtend, es werde auch Prüfungen geben. Schulbücher sollen kostenlos verteilt werden. Nähere Informationen zu den Formaten der geplanten Sendungen gab es zunächst nicht.

00:23
04.08.2020
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann steht Bundesligaspielen mit mehreren Tausend Zuschauern "sehr skeptisch" gegenüber. "Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie bei Bundesligaspielen das Infektionsrisiko auf ein vertretbares Maß minimiert werden kann", sagt der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. "Es mag ja noch möglich sein, den Mindestabstand während des Spiels durch geringere Zuschauerzahlen zu gewährleisten. Wenn allerdings 10.000 oder 20.000 in ein Stadion wollen, ist das kaum ohne Gedränge mit Einhaltung des Mindestabstands zu realisieren. Ich bin da sehr skeptisch."
Die Gesundheitsminister der Länder wollen sich in der kommenden Woche mit einer möglichen Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien beschäftigen. "Die Gesundheitsministerkonferenz berät dazu am 10. August", teilt die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Die Deutsche Fußball Liga hofft auf eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien.

MLB-Chef Rob Manfred drohte bereits damit, die Saison abzubrechen. Foto: Julio Cortez/AP/dpa/Archiv