Letztes Update:
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Foto: Fredrik Von Erichsen/picture alliance/dpa

16:16
03.08.2020
Ein privates Sommerfest mit mindestens 100 Teilnehmern hat nach Angaben der Stadt Wiesbaden für einen Anstieg der Corona-Fälle in der hessischen Landeshauptstadt gesorgt. Die betroffenen Gäste seien zu einem großen Teil bereits ermittelt, getestet und einige unter Quarantäne gestellt worden, teilte die hessische Stadt mit. Bislang seien 18 positive Fälle gemeldet worden, weitere Testergebnisse stünden noch aus. "An diesem Beispiel sieht man wieder, dass ein Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln auch bei Feierlichkeiten enorm wichtig ist", sagte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) der Mitteilung zufolge.
Das Gesundheitsamt muss nach Angaben der Stadt nun sämtliche Kontaktpersonen der Betroffenen ermitteln. Das sei "enorm aufwendig", da seit dem Fest bereits einige Tage vergangen und Gäste zum Teil in den Urlaub gefahren seien. "In diesen Fällen wurden auch die Gesundheitsämter anderer Regionen informiert, um alle Lücken zu schließen." Zudem werde überprüft, ob der Veranstalter ein schlüssiges Hygienekonzept gehabt habe und dieses korrekt umgesetzt worden sei.

15:45
03.08.2020
Die Staatsanwaltschaft Lübeck ermittelt gegen einen 36 Jahre alten Mann aus dem Kreis Pinneberg, der unberechtigt Kurzarbeitergeld und Corona-Soforthilfe in Millionenhöhe beantragt haben soll. Dazu soll der Betreiber einer Beratungsfirma in Hamburg unrechtmäßig erworbene Sozialversicherungsdaten verwendet haben, teilten die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Hauptzollamt Itzehoe mit. Bei einer Durchsuchung seiner Wohn- und Geschäftsräume Anfang Juli wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, die den Betrugsverdacht erhärtet und Hinweise auf weitere Verdachtsfälle geliefert haben. Der 36-Jährige sitzt den Angaben zufolge seitdem in Untersuchungshaft. Insgesamt wollte der 36-Jährige nach Angaben der Staatsanwaltschaft durch insgesamt 90 Betrugshandlungen rund 15 Millionen Euro erlangen.