Letztes Update:
20210102013048

06:49
03.08.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekräftigt, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Laufe dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin nennt er im ARD-"Morgenmagazin" aber noch nicht: "Wir haben erste Entwürfe", sagt der CDU-Politiker. "Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen."
Er betont, bis dahin gelte für alle Einreisenden aus Risikogebieten die Pflicht zu zwei Wochen Quarantäne. Er verweist zudem darauf, dass sich seit Samstag alle Einreisenden innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen können. Auf die Frage, warum solche Testmöglichkeiten für Reiserückkehrer nicht schon früher geschaffen wurden, verweist Spahn darauf, dass man erst einmal Testkapazitäten habe aufbauen müssen. "Wir haben jetzt 1,2 Millionen Tests, die wir pro Woche schaffen können. Es wird im Moment etwa die Hälfte abgerufen."

Schüler werden von ihren Eltern in Rostock zur Schule gebracht. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

06:55
03.08.2020
Als erstes Bundesland ist Mecklenburg-Vorpommern ins neue Schuljahr gestartet. Erstmals seit der coronabedingten Schulschließung Mitte März sollen alle 152.700 Schülerinnen und Schüler wieder täglich zur Schule gehen. Um das Infektionsrisiko zu verringern, wurden die Schüler in feste Gruppen eingeteilt, die sich in der Schule nicht begegnen sollen. Innerhalb der Gruppen sind die Abstandsregeln aufgehoben. 
Gut klappte der Start beispielsweise am Gymnasium Reutershagen in Rostock, wo mehr als 600 Schüler unterrichtet werden. "In den Fluren des Hauses herrscht Maskenpflicht", sagt Schulleiter Jan Bonin. Schüler, die zum ersten Mal ins Gymnasium kamen oder solche, die ein wenig Unsicherheiten zeigen, werden vor der Schule von Lehrern empfangen und erhalten Hilfe. Bonin zeigt sich davon überzeugt, einen regulären Unterricht anbieten zu können. Kein Pardon gibt es dagegen für Schüler, die sich nicht an die Maskenpflicht halten. Sie werden aufgefordert, sofort den Schutz anzulegen.