SPD-Chefin Saskia Esken stellt die Polizeistrategie bei den Protesten gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen in Berlin in Frage. "Die Demonstration hätte schon früher aufgelöst werden können", sagt Esken der "Tagesschau". Dies sei jedoch erst bei der Kundgebung geschehen, die sich an den Demonstrationszug angeschlossen hatte: "Dann war es allerspätestens Zeit einzugreifen."
Der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla verteidigt die Demonstranten. "Ich kann keine Fehlverhalten erkennen", sagt er der ARD. Er habe die Demonstration verfolgt. Es sei friedlich gewesen, die Menschen seien für ihre Grund- und Bürgerrechte auf die Straße gegangen: "Und das kann man nur begrüßen."