Letztes Update:
20210102013048

02:41
01.08.2020
Die Volleyball Bundesliga hat ein Rückkehrkonzept vorgelegt. Damit soll der geplante Erstligastart der Frauen am 3. Oktober und am 17. Oktober bei den Männern sichergestellt werden. "Da der Verlauf der Corona-Pandemie trotz aller risikominimierender Maßnahmen unvorhersehbar ist, werden wir mit dem Konzept auf Sicht fahren und im Saisonverlauf prüfen, ob Anpassungen in die eine oder andere Richtung notwendig bzw. möglich sind", erklärt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Das "Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs" soll die Grundlage sein, um die notwendigen Genehmigungen vor Ort einzuholen und den Spielbetrieb später im Jahr zu starten.
Die VBL hat nach eigenen Angaben eng mit den Vereinen zusammengearbeitet. "Durch den konstruktiven Austausch können die Vereine mit Informationen zu Abstandsregelungen, Kontaktnachverfolgung oder Hallen-Belüftung ein standortspezifisches Vereinskonzept entwickeln. Dabei kann in Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden für jeden Verein eine angepasste Anzahl von Zuschauern in der Halle zugelassen werden", heißt es. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs liegt bei den Landesregierungen und den lokalen Behörden.

01:17
01.08.2020
Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler (FCA) ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Verlust von 1,05 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Vor einem Jahr hatte FCA noch einen Gewinn von 4,65 Milliarden Euro gemacht. Insgesamt verkaufte Fiat Chrysler in den Monaten von April bis Juni mit 424.000 Autos 63 Prozent weniger Fahrzeuge, weil die Bänder wochenlang still standen und die Nachfrage lange geradezu komplett wegfiel. Der Umsatz brach um 56 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro ein.
Dabei blieb das Unternehmen auf dem so wichtigen US-Markt profitabel und erzielte dort noch einen kleinen operativen Gewinn. Vor allem in Europa fielen aber hohe Verluste an. In den USA verdient Chrysler mit seinen wuchtigen großen Trucks und SUVs seit jeher den Großteil der Gewinne im Konzern, in Europa verkauft Fiat dagegen eher kleine und mittlere Kompaktwagen. Insgesamt stand im laufenden Tagesgeschäft vor Sonderposten ein Verlust von 928 Millionen Euro, Analysten hatten deutlich mehr befürchtet.

Foto: Uli Deck/dpa