Die Volleyball Bundesliga hat ein Rückkehrkonzept vorgelegt. Damit soll der geplante Erstligastart der Frauen am 3. Oktober und am 17. Oktober bei den Männern sichergestellt werden. "Da der Verlauf der Corona-Pandemie trotz aller risikominimierender Maßnahmen unvorhersehbar ist, werden wir mit dem Konzept auf Sicht fahren und im Saisonverlauf prüfen, ob Anpassungen in die eine oder andere Richtung notwendig bzw. möglich sind", erklärt VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung. Das "Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs" soll die Grundlage sein, um die notwendigen Genehmigungen vor Ort einzuholen und den Spielbetrieb später im Jahr zu starten.
Die VBL hat nach eigenen Angaben eng mit den Vereinen zusammengearbeitet. "Durch den konstruktiven Austausch können die Vereine mit Informationen zu Abstandsregelungen, Kontaktnachverfolgung oder Hallen-Belüftung ein standortspezifisches Vereinskonzept entwickeln. Dabei kann in Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden für jeden Verein eine angepasste Anzahl von Zuschauern in der Halle zugelassen werden", heißt es. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs liegt bei den Landesregierungen und den lokalen Behörden.