Letztes Update:
20210102013048

15:37
31.07.2020
In Österreich dürfen wieder Flugzeuge auch aus stark von der Corona-Pandemie betroffenen Regionen landen. Ein Landeverbot für Flieger aus 18 Ländern, darunter China, Russland, Großbritannien, Portugal und Schweden, lief am Freitag aus. Ersetzt wird das Verbot durch neue Einreiseregeln, die in Österreich seit dieser Woche gelten. Darin ist bei der Rückkehr aus den meisten Ländern der Welt ein Coronavirus-Test oder zehntägige Quarantäne vorgeschrieben. 
Ausnahme sind aktuell rund 30 als sicher eingestufte Staaten, darunter die meisten Länder im Schengenraum und auch Großbritannien. Aus diesen Ländern ist die Einreise ohne Einschränkungen - mit entsprechender Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsvisum - möglich. Dagegen zählen Schweden und Portugal weiter zu aktuell rund 30 ausgewiesenen Risikogebieten, bei denen ein negativer Sars-CoV-2-Test bei der Einreise nach Österreich vorgelegt oder nachgeholt werden muss. Auch die USA, Bulgarien, Rumänien, die Westbalkanstaaten, die Türkei und die Ukraine befinden sich auf dieser Liste.

Foto: Markus Schreiber/AP/Pool/dpa

15:17
31.07.2020
Bundesinnenminister Horst Seehofer will sich bei der EU-Kommission für Lockerungen von coronabedingten Einreiseverboten für unverheiratete Paare einsetzen. "Ich bin dafür und setze mich dafür ein, dass wir die Einreiseverbote für unverheiratete Paare zeitnah lockern", sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse". "Aber das sollte europaweit geschehen und dafür ist in erster Linie die Europäische Kommission zuständig." Man solle das in den nächsten Wochen auf europäischer Ebene lösen, damit die Mitgliedstaaten es nicht national regeln müssten.
Viele unverheiratete Paare aus unterschiedlichen Staaten können sich wegen der Corona-Beschränkungen seit Monaten nicht sehen. Auch die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich deshalb in dieser Woche an Seehofer gewandt. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Konstantin Kuhle, kritisierte: "Horst Seehofer hätte das Thema als Vorsitzender des EU-Innenministerrates Anfang Juli auf dessen Tagesordnung setzen müssen."