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Foto: Guido Bergmann/dpa

14:06
31.07.2020
Fehlende TV-Werbeerlöse in der Corona-Krise haben das Ergebnis des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 in die Verlustzone gedrückt. Wie bei anderen TV-Sendern in Deutschland stieg zwar das Interesse der Zuschauer an Programminhalten - aber die wichtige Ertragssäule Fernsehwerbung knickte ein. Die Folge: Der Gesamtumsatz des Konzerns verringerte sich im zweiten Quartal um 25 Prozent auf 709 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 61 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Unterföhring bei München mitteilte. Im zweiten Quartal 2019 war noch ein Gewinn von 94 Millionen Euro ausgewiesen worden. Auch der Blick auf das Halbjahr macht den Unterschied deutlich: Jetzt gab es einen Verlust von 30 Millionen Euro, im Halbjahr 2019 noch einen Gewinn von 215 Millionen Euro.

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