Letztes Update:
20210102013048

07:53
31.07.2020
Berlin erwartet am Wochenende rund 22.000 Demonstranten, vor allem zu Kundgebungen mit Corona-Bezug. Allein für eine Versammlung am Samstag auf der Straße des 17. Juni rechne er mit etwa 10.000 Menschen, sagte Innensenator Andreas Geisel im RBB-Inforadio. Nach Polizeiangaben will dort die Initiative "Querdenken 711" aus Stuttgart unter dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" demonstrieren. Mit Bussen würden die Menschen etwa aus Baden-Württemberg anreisen, sagte Geisel. Bundesweit werde mobilisiert, auch verschiedenste Neonazi-Organisationen hätten zur Teilnahme aufgerufen.
Geisel kritisierte das Anliegen des Protests: Es sei kein Akt der Freiheit, in einer Pandemie sich und andere in Gefahr zu bringen. Am Wochenende sollen rund 1500 Polizisten eingesetzt werden. Die Polizei werde angemessen und deeskalierend vorgehen, gegebenenfalls Bußgelder verhängen oder bei Widerstandshandlungen auch Menschen die Freiheit entziehen, sagte Geisel.

Leere Tische vor einem Restaurant auf Mallorca. Foto: Joan Mateu/AP/dpa

07:35
31.07.2020
In Spanien ist die Wirtschaft in den Monaten April bis Juni so stark eingebrochen wie noch nie. Im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 18,5 Prozent, wie das nationale Statistikinstitut nach einer ersten Schätzung des Bruttoinlandsprodukts mitteilt. Es ist der stärkste konjunkturelle Rückschlag in einem europäischen Land im zweiten Quartal, der bisher gemeldet wurde. Bereits im ersten Quartal hatten sich in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone deutliche Spuren der Krise gezeigt. In den Monaten Januar bis März war die spanische Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 5,2 Prozent gesunken. Der starke Rückgang ist unter anderem auf einen Einbruch der Konsumausgaben und der Investitionen zurückzuführen. Vor allem die wichtige Tourismusbranche leidet unter den Folgen der Pandemie.

Foto: Arno Burgi/dpa