Letztes Update:
20210102013048

10:52
30.07.2020
Renault hat wegen der Corona-Krise und tiefroten Zahlen beim Partner Nissan im ersten Halbjahr einen Milliardenverlust geschrieben. Wie der französische Autobauer mitteilt, betrug der auf den Konzern entfallene Nettoverlust 7,29 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum gab es noch einen Gewinn von 970 Millionen Euro. 
Nissan schlug bei dem krisengeschüttelten französischen Hersteller im ersten Halbjahr mit einem Verlustbeitrag von 4,8 Milliarden Euro zu Buche. Renault ist im Rahmen einer Autoallianz mit 43,4 Prozent an dem japanischen Hersteller beteiligt. Die Corona-Krise kosteste Renault nach eigener Schätzung rund 1,8 Milliarden Euro. Der Umsatz brach um 34,3 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro ein. 

Ein Mann geht mit Mundschutz unter einer Reihe von T-Shirts an einem Stand in Hanoi vorbei. Foto: Hau Dinh/AP/dpa

10:33
30.07.2020
In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sollen Zehntausende Menschen auf das Coronavirus getestet werden. Mehr als 20.000 Einwohner, die zuvor den Corona-Hotspot Da Nang besucht hatten, seien per Textnachricht aufgefordert worden, sich innerhalb von drei Tagen auf das Virus testen zu lassen, teilten die örtlichen Behörden mit. In der Küstenstadt Da Nang waren am vergangenen Wochenende erstmals wieder Infektionen verzeichnet worden, nachdem das südostasiatische Land fast 100 Tage lang keine lokale Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet hatte.
Die Regierung will versuchen, eine zweite Virus-Welle zu verhindern. Heute wurden neun neue Fälle in Vietnam gemeldet, die Gesamtzahl stieg damit auf 459. Die meisten Infektionen gab es in einem Krankenhaus in Da Nang, wo bislang 28 Patienten positiv getestet wurden. Die Stadt wurde weitgehend abgeriegelt. In Hanoi mit etwa acht Millionen Einwohnern wurden zwei neue Fälle bestätigt. In der Stadt wurden alle Cafés und Bars geschlossen, größere Menschenansammlungen wurden wieder verboten.